Hertha Ochsner-Schriebl habe ich nicht gekannt. Sie, die Mutter meiner ehemaligen Nachbarin. Gesehen habe ich sie vier oder fünf Mal vielleicht, im Vorbeigehen, das graue Haar hochgesteckt, auf dem Weg zu ihrer Tochter. Als junge Frau nach Kriegsende aus Österreich in die Ostschweiz immigriert, die vergangenen 45 Jahre daheim in Speicher AR, Ladeninhaberin eines Haushalts- und Eisenwarengeschäfts, bis kurz vor ihrem Tod mit 81 Jahren. Und doch durfte ich sie noch kennen lernen, auf ganz eigene Weise, durch ihr Haus nämlich, die Räume, die sie bewohnte, die Dinge, die sie benutzte, die Kleider, die sie trug, die Spuren, die sie hinterliess in ihrem Tun.
Kunstmuseum Solothurn,  ZEIT VERSTREICHEN, 2016 (L)
Austellungsvideo ZEIT VERSTREICHEN/Swisslos (L)
Bestellung Edition Stephan Witschi (L)





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

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